Lepra und Leprosorien im rheinischen Raum vom 12. bis zum 18. Jahrhundert


Lepra und Leprosorien im rheinischen Raum vom 12. bis zum 18. Jahrhundert

58,00
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Beiträge zur Landes- und Kulturgeschichte
Band 8

Uhrmacher, Martin

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war die Lepra eine weit verbreitete Krankheit. Leprosorien dienten zur speziellen Unterbringung der Leprakranken. In den Rheinlanden können von der ersten urkundlichen Erwähnung eines Leprosoriums im Jahre 1180 bis zum Aussterben der Lepra im 18. Jahrhundert insgesamt 190 Leprosorien dokumentiert werden. Die Untersuchung widmet sich Fragen zum wirtschaftlichen, sozialen und organisatorischen Entwicklungsstand dieser Einrichtungen. Außerdem stehen die Lebensgewohnheiten der Leprakranken im Fokus sowie ihre rechtliche und soziale Stellung. Schließlich wird der Frage nach dem Rückgang der Lepraerkrankungen und dem endgültigen Verschwinden der Krankheit zu Beginn des 18. Jahrhunderts nachgegangen. Vor allem die Folgen des Rückgangs werden genauer beleuchtet, zunächst Unterbelegung, dann Verfall, Auflösung oder Zweckentfremdung von Leprosorien. Zur Analyse der Ergebnisse in ihrem Raumbezug dient eine großformatige Karte, die ein zeitlich differenziertes Bild der Leprosorien in den Rheinlanden zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert ermöglicht. Vier weitere Karten verdeutlichen raumbezogene Einzelaspekte.

Weitere Produktinformationen

Autor/Herausgeber Uhrmacher, Martin
Erscheinungsjahr 2011
Umfang IX und 378 Seiten, 5 Karten, 11 Graphiken, 39 Abbildungen
Ausstattung gebunden, 17 x 24 cm
Preis in Euro 58,00
ISBN 978-3-933701-42-8

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