Die Markgrafen von Baden im Herzogtum Luxemburg (1487-1797)


Die Markgrafen von Baden im Herzogtum Luxemburg (1487-1797)

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Beiträge zur Landes- und Kulturgeschichte
Band 6

Weber-Krebs, Fridolin

Luxemburg wurde mit der Großregion im Jahre 2007 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt und zieht das Interesse vieler auf sich. Das Buch erscheint deshalb gerade rechtzeitig, denn es handelt von einem historischen und bisher wenig erforschten Teilaspekt dieser Gegend: Mitglieder des Hauses Baden regierten an der Wende des Mittelalters zur Neuzeit als Kurfürsten in Trier, als Bischöfe in Metz, Lüttich und Utrecht. Außerdem waren Markgraf Christoph I. und zwei seiner Söhne zwischen 1488 und 1531 kaiserliche Statthalter und Schlosshauptleute im Herzogtum Luxemburg. Wie war es zu dieser massiven Präsenz der Badener im Westen des Reiches gekommen? Welche Spuren haben sie in Luxemburg hinterlassen?

Im Jahre 1488 begann auch die Zeit der Badener als Territorialherren in der Region: Kaiser Maximilian I. hatte ihnen eine ganze Reihe von Herrschaften im heutigen Luxemburg, in Frankreich, in Deutschland und in Belgien geschenkt, die zwischenzeitlich von der Nebenlinie der „Markgrafen von Baden-Rodemacher“ regiert wurden und erst im Jahre 1797 in andere Hände übergingen. Wie kam es zu den Schenkungen? Wie hat sich diese „Außenposition“ des Hauses Baden im Laufe der Jahrhunderte entwickelt? Neben diesem regionalen Aspekt ist das Buch auch von generellem Interesse, gibt es doch ein Beispiel dafür, wie auf einem relativ kleinen Raum und in einer überschaubaren Periode die Politik der damaligen Großmächte und die Interessen einzelner Fürstenfamilien auf lokale Entwicklungen einwirken konnten. Die deutschen Kaiser, die Herzöge von Burgund, die Habsburger und schließlich Napoleon I. sahen Luxemburg als Teil ihrer strategischen Überlegungen, und das Haus Baden entfaltete wie viele andere Fürstenfamilien alle Mittel der Familien-, der Territorial- und der Kirchenpolitik, um im Schatten der Großen seinen Platz zu verteidigen.



Zum Autor

Der Autor, Fridolin Weber-Krebs, wurde 1939 in Freiburg im Breisgau geboren. Von Hause aus Bankkaufmann und promovierter Jurist, studierte er nach seiner Pensionierung als Direktor mit Generalvollmacht der Europäischen Investitionsbank an der Universität Trier Geschichte und Philosophie.

Weitere Produktinformationen

Autor/Herausgeber Weber-Krebs, Fridolin
Erscheinungsjahr 2007
Umfang XI u. 374 Seiten, 1 Karte 4fb.
Ausstattung gebunden, 17 x 24 cm
Preis in Euro 49,00
ISBN 978-3-933701-26-8

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