Ausklang und Nachklang der Hanse im 19. und 20. Jahrhundert


Ausklang und Nachklang der Hanse im 19. und 20. Jahrhundert

21,50
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Hansische Studien
Band 12

Graßmann, Antjekathrin (Hg.)

Hanse und kein Ende? Zwar hatte der Bund der Hansestätde offiziell mit dem letzten Hansetag in Lübeck 1669 aufgehört zu bestehen, aber einerseits war noch die Verwaltung der Liegenschaften und der Finanzen abzuwickeln und andererseits ergab sich ein Feld fruchtbarer rechtsgeschichtlicher und politischer Interpretationen. Vor allem erweist sich aber die fast unendliche Verfügbarkeit des Begriffs Hanse (mit seinem anscheinend guten Klang) als anregendes, ja faszinierendes Forschungsobjekt. So beschaftigen sich die sieben Beiträge des Bandes mit der hanseatischen Politik zu Zeiten des Wiener Kongresses, mit der Ausbreitung der hanseatischen Konsulate über den Erdball bis 1868 sowie der Verwaltung und dem Verkauf der hanseatischen Häuser in Antwerpen und London etwa zur selben Zeit. Als mentalitätsgeschichtlich im weitesten Sinne könnte man die Betrachtung der Hanse in der Zeit von der Reichsgründung bis in die Zeit des Nationalsozialismus, ja bis in die Gegenwart bezeichnen. Denn gerade vor zwanzig Jahren gründeten eine Reihe deutsche und ausländischer Städte eine sog. Neue Hanse. So recht anschaulich wird der rezeptionsgeschichtlich sehr interessante Band durch die Darstellung der Hanse in der Literatur und der Geschichtsmalerei. Die Verfasser sind als langjährige Kenner hansischer und hanseatischer Geschichte ausgewiesen und haben diese bisher noch kaum bearbeiteten Themen mit Entdeckerfreude aufgegriffen.

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Autor/Herausgeber Graßmann, Antjekathrin (Hg.)
Erscheinungsjahr 2001
Umfang 143 Seiten, 8 Abb.
Ausstattung Broschur, 17 x 24 cm
Preis in Euro 21,50
ISBN 978-3-933701-02-2 (ISBN-13)
3-933701-02-3 (ISBN-10)

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